Betriebskosten? Die Betriebskosten wurden in die Berechnung bewußt nicht aufgenommen, weil sie sowohl für Mieter als auch Eigentümer anfallen.
Pensionslücke
Besonders in Hinblick auf die vielzitierte Pensionslücke ist die Anschaffung von Eigentum interessant, weil nach dem Abzahlen des Hypothekar-Kredites nur noch die Betriebskosten zuzüglich der Invenstitionsrücklage zu bezahlen sind. Die Rücklage wird im Schnitt mit einem Euro pro m² Nutzfläche angenommen – sie soll verhindern, dass notwendige Reparaturen und Instandhaltungen am Gebäude die Betriebskosten nach oben schnellen lassen.
Die Studie hat ergeben, dass der Unterschied zwischen Miete und Kauf nach Pensionsantritt (berechnet 35 Jahre nach dem Immobilienerwerb) ca. 800 Euro pro Monat an frei verfügbarem Einkommen ausmacht. Besonders drastisch erscheint dieser Unterschied angesichts der Tatsache, dass das durchschnittliche österreichische Pensionisten-Einkommen bei nur 1.540 Euro netto liegt.
Der Unterschied zwischen Miete und Kauf erhöht sich im Lauf der Zeit noch weiter, da die Miete inflationsbedingt stärker steigt, als die Investitionsrücklagen.
Bei einer angenommenen Nutzungsdauer der Wohnung von 50 Jahren, gelangt die Studie zu dem Schluss, dass sich der Käufer gegenüber dem Mieter sogar insgesamt 112.000 Euro spart.
Deshalb gilt es schon möglichst früh in den Erwerb einer Eigentumswohnung zu investieren.
OIZ, Österreichische Immobilienzeitung,10/09, Seite 15



