In Zeiten drahtloser Kommunikation und ständig online verfügbarer Unternehmensdaten stellt sich die Frage, warum man überhaupt noch ins Büro geht.
Hier ein paar Antworten:
Ressourcen teilen:
Im Büro hat man gemeinsamen Zugriff auf sämtliche Daten, Kundeninformationen und weitere Akten. Außerdem befinden sich hier Bürogeräte wie Drucker, Plotter und so fort. Allerdings wird dieses Motiv durch die sich verändernden Arbeitszeitmodelle und Möglichkeiten des Fernzugriffs auf Daten immer schwächer.
Kommunikation:
Sich mit Kollegen treffen und austauschen wird zu einem ständig stärker werdenden Motiv. Meist ist dies auch der Grund warum auf tatsächliche 100%ige Telearbeit in vielen Betrieben verzichtet wird. Viele Informationen erhält man beim Kaffeeautomaten, oft handelt es sich dabei um entscheidende Beiträge, die man in keinem internen Memorandum findet.
Soziale Motive:
Die soziale Isolation der kompletten Heimarbeit führt dazu, dass die Motivation und die Identifikation mit dem Unternehmen sinken. Wieder einmal bewahrheitet sich der Spruch "No man is an island".
Wissensmanagement:
Was hilft es, wenn jeder ein Spezialist für sein Fachgebiet ist, sich aber nie mit anderen Mitarbeiten austauscht. Auch hierfür ist das Büro nach wie vor ein wichtiges Umfeld. Eine gemeinsam genutzte Wissensdatenbank ist kein Ersatz für menschlichen Kontakt und die Möglichkeit sofort und unmittelbar nachfragen zu können.
Damit das Leben im Büro aber auch inspirierend und gewinnbringend funktioniert sind flexible Strukturen notwendig. Den Mitarbeitern muss die Möglichkeit gegeben werden ihr Arbeitsumfeld flexibel und kreativ gestalten zu können.
Quelle: OIZ 07/11



